Projekte des Beruflichen Gymnasiums

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„SOS Europe“ im Europaparlament in Straßburg

Das Abschlusstreffen des europäischen COMENIUS-Projekts "SOS Europe - Supporting our Sensibility towards Europe" (Stärkung der Sensibilität für Europa) des Beruflichen Gymnasiums der Berufsbildenden Schulen Syke EUROPASCHULE fand am Wochenende in Straßburg statt. Teilnehmer waren eine 8köpfige Delegation aus Syke unter der Leitung von Gisela Paterkiewicz, Fremdsprachenlehrerin, und dem Koordinator des Beruflichen Gymnasiums, Friedrich Soller, sowie weitere 27 Jugendliche, Lehrkräfte und Schulleiter aus den europäischen Partnerländern. Höhepunkt war der Besuch im europäischen Parlament und die Übergabe eines Buches "Dear Europe/ Liebes Europa", in dem Briefe der Schüler und Schülerinnen mit ihren Wünschen und Erwartungen an Europa abgedruckt sind. Das erfolgreiche zweijährige Schülerbildungsprojekt läuft damit aus, aber es ist ein Folgeprojekt im EU-Programm ERASMUS+ mit dem Titel "Young W.I.N.N.E.R. - Young Working in the Needs of New European Relationships" (über junge Leute in Spanien, Irland, Italien, Polen und Deutschland, die sich den neuen Herausforderungen des europäischen Arbeitsmarkts stellen) beantragt. Fest steht, dass alle Teilnehmer Freunde geworden sind und sich im nächsten Schuljahr unbedingt wieder sehen wollen, hoffentlich sogar an der BBS Syke Europaschule. (www.eu-friends.eu)

 

(Fotos: Sebastian Mertins)
Gruppe im Europäischen Parlament in Straßburg und vor dem Straßburger Münster

„SOS Europe“ der BBS Syke EUROPASCHULE auf Mallorca

Es war das letzte Treffen der Teilnehmer des BBS-COMENIUS-Projekts „SOS Europe“ („Supporting our Sensitivity towards Europe“) in Zusammenarbeit mit fünf weiteren europäischen Ländern. Aber es war fulminant – nicht nur bedingt durch mallorquinische Sonne, kristallklares Wasser und mediterrane Küche – sondern durch eine wunderschöne Atmosphäre menschlichen Miteinanders.

Am Anfang stand eine kluge Entscheidung der spanischen Gastgeber, der Schule IES Bendinat, am ersten Morgen aufgrund der Hitzewelle in Spanien gar nicht mit – wie sonst üblich – Präsentationen, Schulführung, Teilnahme am Unterricht etc. zu beginnen, sondern einfach gleich an den Strand von Portals Nous zu gehen, wo die Jugendlichen sich bei vielen sportlichen Aktivitäten wie Kanufahren, Surfen, Beach Volleyball u.v.m. sofort mischten und unglaublich viel Spaß hatten.

Aus Syke angereist war eine 10köpfige Delegation unter der Leitung von Gisela Paterkiewicz. Die Schulleiterin Margui Gomila und ihr hochmotiviertes Lehrerteam hatten das Treffen hervorragend organisiert, Sie und auch die Gastfamilien haben die Gäste überaus herzlich empfangen.

Im Zentrum der Begegnung stand neben einer Foto-Ausstellung über das Alltagsleben der jungen Europäer ein eindrucksvolles „SOS Europe Concert“ mit Beiträgen hochtalentierter Sänger und Tänzer aus Irland, Bulgarien, Polen, Italien, Spanien und Deutschland. Besonders bei den wunderbaren Balladen konnte man im Publikum eine Stecknadel fallen hören, das bei ca. 400 Schülern im Publikum ist wirklich ganz selten.

Es gab einen Ausflug nach Valldemossa in das Kloster „Cartuja“, wo einst Frederic Chopin weilte, und in die Altstadt von Alcudia, wo man von der alten Stadtmauer einen wunderbaren Blick auf das Mittelmeer hatte. Die Hauptstadt Palma de Mallorca lernten die Schüler im Rahmen einer umfangreichen schwierigen Schnitzeljagd kennen. Im international gemischten Team war Isabell Blumenthal unter den Gewinnern und freute sich über ihren Preis, einen USB-Stick mit dem Logo von IES Bendinat.

Aufgrund der Tatsache, dass Mallorca eine Urlaubsinsel ist, wirkt die Schülerschaft von IES Bendinat auch wie ein kleines Europa, viele Schüler haben z. B. deutsche oder englische Wurzeln. Das fremdsprachliche Niveau aller Schüler dort ist sehr hoch, und so konnten unsere BBSSchülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse anwenden und verbessern. Michelle Oppermann, die eigentlich etwas unglücklich über ihre (bisherige!) Englischnote ist, sagte: „Jetzt träume ich sogar schon auf Englisch“.

Alle Teilnehmer schrieben teils bewegende Briefe beginnend mit „Liebes Europa“, in denen sie ihre Erlebnisse schilderten und der Europäischen Union dankten, dass sie soviel Schönes erleben durften. Waldemar Blum schrieb, dass ihn das COMENIUS-Projekt in seiner persönlichen Entwicklung weit voran gebracht hat.

Auf der Rückfahrt von Alculdia konnten die deutschen Schüler allen ihren neuen Freunden eine kleine Überraschung in Form von Geschenken geben, die die Syker Bürgermeisterin Frau Suse Laue zur Verfügung stellte: Syker Taschen und Schreibblöcke.

Am Schluss der Begegnung gab es einen tränenreichen Abschied und die Hoffung, dass alle sich noch einmal wieder treffen – hoffentlich sogar in Syke in 2016. Tiam Finke will schon bald mit dem Nachtbus zu den Freunden nach Polen fahren, die spanischen und italienischen Schüler in den Sommerferien nach Syke kommen und die vier irischen Jungen, die Lieblinge aller, würden auch gerne auf dem Boden schlafen, und jeder der jungen Deutschen beteuerte, sie gleich alle auf einmal beherbergen zu können.

Team BBS Syke vor der Bucht von Palma, v.l. M. Wesemann, G. Paterkiewicz,

T. Finke, N. Budelmann, Ch. Mucker, I. Blumenthal, M. Oppermann, C. Naudieth-Brinkmann, S. Kraft, W. Blum

 

Fest steht, dass das Projekt „SOS Europe“ wirklich nachhaltig sein wird. Nicht nur die Schüler, sondern auch die teilnehmenden Lehrer sind über die zwei Jahre sehr gute Freunde geworden und wollen weiter an einem europäischen Miteinander arbeiten. Alle werden in Kontakt bleiben, über die sozialen Netzwerke und regelmäßig auf der Projekt-Homepage www.eu-friends.eu. Ein Folgeprojekt „YOUNG W.I.N.N.E.R.“ im Rahmen des neuen Erasmus+-Programms der EU über Immigration in der Vergangenheit und Gegenwart ist beantragt. Angesichts der Jugendarbeitslosigkeit von bis zu 50% in einigen Partnerländern wäre das Thema so sinnvoll, weil nun die Sensibilisierung für Europa – Ziel von „SOS Europe“ - geklappt hat.

Syke, 20.05.2015

Gisela Paterkiewicz

BBS Syke EUROPASCHULE

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Comenius Projekt "SOS Europe": Irland 21.02. - 26.02.2014

 

Zurückgekehrt aus Irland sind die Schülerinnen und Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums der BBS Syke EUROPASCHULE voller neuer Eindrücke von der „Grünen Insel“. Im Rahmen des COMENIUS-Projekts „SOS Europe“ (Supporting our Sensibility towards Europe) verbrachten sie eine aufregende Woche in Dublin gemeinsam mit gleichaltrigen Jugendlichen, Schulleitern und Lehrkräften aus Bulgarien, Polen, Spanien, Italien und Irland.

Bei der Begegnung im St. Paul’s College Dublin stellten sie einander ihre Länder und Schulen vor (in Form von Videos und Powerpoint-Präsentationen), arbeiteten an einem Fragebogen über die Europäische Union und zeigten eine bunte Auswahl an Logo-Entwürfen aus allen Ländern.

 

Gewählt wurde unter großem Applaus das beste Logo (Foto) der bulgarischen Partnerschule von einer neutralen Jury von ca. 100 in grauen Schuluniformen gekleideten Schülern – alles Jungen – in Irland gibt es viele gleichgeschlechtliche Schulen in kirchlicher  Trägerschaft.

 

Die Schüler und Schülerinnen der BBS Syke EUROPASCHULE, Schulleiter Horst Burghardt sowie die Lehrinnen Gisela Paterkiewicz und Martina Wesemann, die die COMENIUS-Projekt-AG „SOS Europe“ leiten, waren begeistert von der wunderbaren Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Iren und der entspannten Atmosphäre an der Partnerschule in Dublin.

 

Weiterhin gab es gemeinsame Ausflüge nach Glendalough (Foto) in den rauen Bergen südlich von Dublin und auf die Halbinsel Howth im Norden mit dem spektakulären Klippenweg. Die jungen Leute aus den verschiedenen Ländern erwanderten so viele Kilometer bei typisch irischem Wetter, d.h. alle Jahreszeiten an einem Tag, und gewannen neue europäische Freunde. Es gab auch eine Besichtigung des „Croke Park“, dem Dubliner Stadion für irische Sportarten wie „Gaelic Football“ und „Hurling“, wo nur Amateur-Mannschaften spielen und das dennoch 80.000 Besucher fasst.Abschluss der Begegnung war ein multinationales Bowling-Turnier.

 


 

Bis zum nächsten Projekt-Treffen im Mai 2014 in Sofia/Bulgarien werden die Schüler und Schülerinnen weitere Projektinhalte bearbeiten, z. B. einen Song „SOS Europe“ schreiben, singen und als Video mit Hintergrundbildern dokumentieren, zur Feier des Europa-Tages am 9. Mai 2014, der an der Partnerschule groß gefeiert wird. In Kontakt bleiben sie ohnehin online auf www.eu-friends.eu im regelmäßigen Chat.

Gisela Paterkiewicz

 

Europäisches Comenius Projekt "SOS Europe"

Im Rahmen einer Online-Arbeitsgemeinschaft arbeiten z. Z. rund 40 Schüler und Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums an einem europäischen Schülerbildungsprojekt mit dem Titel "SOS Europe: Supporting our Sensibility towards Europe" (Förderung der Sensibilität gegenüber Europa) gemeinsam mit gleichaltrigen Jugendlichen allgemeinbildender und beruflicher Gymnasien in Mailand/Italien, Torun/Polen, Palma de Mallorca/Spanien, Dublin/Irland und Sofia/Bulgarien.

 

 

Gefördert werden die Projektaktivitäten - insbesondere Reisen mit je 8 - 10 Teilnehmern - durch das COMENIUS-Programm der Europäischen Union. In Syke fand im Herbst 2013 die Kick-Off-Veranstaltung statt, zu der Schulleiter und Lehrkräfte aus Europa kamen und die Projektinhalte für die nächsten zwei Jahre festlegten. Die Projektschüler des Beruflichen Gymnasiums bereiteten für den Besuch Führungen durch die BBS Syke Europaschule, mehrere Powerpoint-Präsentationen - auf Englisch und Spanisch - vor und organisierten eine multikulturelle Party im Café Alte Posthalterei in Syke.

Auf der Homepage www.eu-friends.eu, die von polnischen und deutschen Schülern entworfen wurde und gepflegt wird, diskutieren die Schüler zwei mal in der Woche im „CHAT“ ihre Ideen, u. a. zu einer großflächigen Fragebogen-Aktion über Europa, einer Foto-Ausstellung mit je 60 selbstgemachten Bildern zum Thema „Beauties of our Country“, diversen Videos mit den Profilen aller Schulen, Städte/Regionen und natürlich der Teilnehmer und - z. Z. sehr spannend - zu einem Logo-Wettbewerb. Diese Arbeitsergebnisse werden bei der nächsten COMENIUS-Begegnung in Dublin im Februar 2014 ausgewertet und der regionalen Öffentlichkeit präsentiert.

Vor den darauffolgenden Begegnungen werden weitere interkulturelle Aufgaben gemeinsam online bearbeitet, z. B. musikalische, literarische und kulinarische Beiträge zu den Feierlichkeiten des „Europatages der Europäischen Union“ am 9. Mai 2014 in Sofia, bei der sich die europäischen Gymnasiasten erneut treffen werden. Kernaspekte bei der Begegnung in Mailand im September sind sportliche Schwerpunkte, u.a. eine Biker-Skater-Ralleye und Wettbewerbe mit landestypischen Sportarten.

Ein zusätzliches Highlight besteht darin, dass eine Gruppe von 10 Mädchen des Beruflichen Gymnasiums zu einem internationalen Volleyball-Turnier in Palma de Mallorca im Mai 2014, das die dortige Partnerschule jedes Jahr ausrichtet, eingeladen wurde und bereits eifrig dafür trainiert.

Selbstverständlich werden die Teilnehmer dieser Arbeitsgemeinschaft mehrere Aktionen für die „Europa“- Projekttage der BBS Syke Europaschule am 27./28.05.2014 anbieten, um ihre Erfahrungen an die Mitschüler weiter zu geben und auch sie stärker für Europa zu sensibilisieren.

Gisela Paterkiewicz

Leader of the project group: Gisela Paterkiewicz gisela.paterkiewicz(at)bbs-syke.de

 

 

 

It is normal to be different

 

 

 

 

Nominiert – gewonnen! Europäischer Bürgerpreis 2012 geht an die Europaschule BBS Syke Schülerbildungsprojekt „It is normal to be different!” erhält Auszeichnung Der niedersächsische SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange hatte das
Schülerbildungsprojekt „It ist normal to be different!“ der Europaschule BBS Syke für den Europäischen Bürgerpreis 2012 vorgeschlagen. Unter Vorsitz von Frau Anni Podimata (Griechenland), Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments wurden 37 Gewinner ausgewählt. Die Lehrerin der BbS Syke EUROPASCHULE Frau Gisela Paterkiewicz ist als Koordinatorin des Projektes unter den Gewinnern.


Das Schülerbildungsprojekt „It ist normal to be different!“ brachte junge Menschen unterschiedlicher Nationen mit und ohne Down-Syndrom zusammen. Die jungen Europäer aus Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Polen, Spanien und Deutschland untersuchten die Entwicklung von Diskriminierung und Verfolgung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, in der Vergangenheit (NS-Zeit, Kommunismus) bis zu ihrer angestrebten Inklusion angesichts der UN-Behindertenrechtskonvention in der Gegenwart.

Die Besonderheit des Projekts war die gelebte Inklusion: Die jungen Leute mit und ohne Down-Syndrom nahmen an den halbjährlichen interkulturellen Workshops im Ausland teil. Dokumentiert wurden alle Aktivitäten im Internet, regelmäßige Chats halfen, bis zum jeweils nächsten Treffen in Kontakt zu bleiben.


Die fünf deutschen Gewinner erhielten im Rahmen einer nationalen Preisverleihung die
Bürgerpreis-Medaille. Anfang November trafen sich alle Preisträger 2012 in Brüssel.
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Leader of the project group: Gisela Paterkiewicz gisela.paterkiewicz(at)bbs-syke.de

 

Economic Changes in Europe since End of Communism

 

 

 

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Leader of the project group: Gisela Paterkiewicz gisela.paterkiewicz(at)bbs-syke.de

Friend and Enemy

 

 

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E.U.D.A. Project 2008

 

 

 

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Leader of the project group: Gisela Paterkiewicz gisela.paterkiewicz(at)bbs-syke.de